1957 in Barcelona, (Katalonien, Spanien) geboren, schwankte der Künstler Muma lange Zeit zwischen der Musik und der Malerei. Nach einer weiten Fahrradreise, die er alleine unternahm und die ihn bis ins Herz Asiens führte, ließ er sich schließlich 1986 in Lausanne (Schweiz) nieder. Um seine Kenntnisse im Bereich der bildenden Künste zu vertiefen, nahm er seine Studien wieder auf, zunächst an der Universität von Lausanne (Kunstgeschichte) und kurz darauf an der École Cantonale d'Art von Lausanne (Grafik und Zeichnung). Seine seit 1991 ausgestellten Werke reflektieren oftmals theoretische und philosophische Überlegungen. Zusätzlich zu seiner Arbeit im Atelier, führten ihn seine Betrachtungen über soziale Zusammenhänge ab 2003 zu Performances im urbanen Umfeld. Seitdem hat Muma mehrere Lichtinstallationen in Katalonien, in der Schweiz, in Frankreich und in Spanien realisiert. Im folgenden Interview spricht er über seine Inspirationen und seine Erfahrungen mit der Arbeit im öffentlichen Raum.